MARKTHALLE DORSTFELD

Coming soon: ab Sommer 2021

Die Dorstfelder Markthalle als Lebensmittel-Punkt hat sich zum Ziel gesetzt, zu zeigen wie „Anders­Einkaufen” in der Stadt möglich sein kann: regional- und saisonal betont, verbunden mit lokaler und regionaler Wertschöpfung, transparent und vertrauensvoll. Als Initiatoren dieses Projektes wollen wir die Markthalle als echten, kleinteiligen, überdachten Marktplatz beleben und den Ort zu einem zentralen Treffpunkt der Nachbarschaft machen.

Das Angebot des Wochenmarktes montags bis samstags mit Produkten des täglichen Lebensmittelbedarfs ist die Basis der Dorstfelder Markthalle: Viele unserer Anbieter sind Erzeuger aus der Region, die ihre Lebensmittel vom Ursprung bis zur Vermarktung begleiten. Andere sind Händler, welche die Herkunft ihrer Produkte kennen.

Die Erzeuger, Händler und deren Mitarbeiter holen die Lebensmittel aus der Anonymität. Gemeinsam packen wir unsere Lebensmittel bei den Wurzeln!

Gleichzeitig wird zur wirtschaftlichen Stabilisierung der regionalen Erzeuger und Händler beigetragen, sowie Arbeitsplätze geschaffen.

Zum Einkaufsangebot gesellt sich ein großes soziales Konzept, was für uns wichtig ist, vom Senior bis zum Kind.

Ergänzt wird die Markthalle durch eine Gastronomie, welche sich an die Markthalle anschließt und zu den Öffnungszeiten der Markthalle zum Verweilen anregt. An Freitagen, Samstagen und vor Feiertagen wandelt sie sich zu der „kleinen Kneipe in unserer Straße” um die Kneipenkultur des Ruhrgebiets aufrecht zu erhalten. Für Frühaufsteher, Ausschläfer und Langschläfer und Freunde in geselliger Runde, wir sind für alle da!

Bei Bedarf soll die Markthalle auch Raum für Informationsveranstaltungen, Initiativen oder als Plattform für Projekte dienen.

Wir möchten gemeinsam einen Ort als
lebendiges Zentrum der Nachbarschaft schaffen!

Allgemeine Information

Die Stadt Dortmund besitzt eine weit in die Vergangenheit zurückreichende Tradition als Handels­standort. Der Stadtteil Dorstfeld hat eine lange Bergbautradition, die durch die Zechensiedlung Oberdorstfeld auch heute noch immer präsent ist. Nicht nur in der Zechensiedlung Oberdorstfeld, sondern auch in den vielen anderen Siedlungen und Wohnflächen, die es mittlerweile in Dorstfeld gibt leben heute rund 27.400 Menschen.

Viele ältere Menschen und junge Familien leben in diesem Stadtteil, ohne eine direkte Möglichkeit zu haben auch einmal zu Fuß frische und regionale Lebensmittel einzukaufen. Viele müssen auf andere Stadtteile ausweichen. So besteht der Dorstfelder Wochenmarkt nur noch aus drei Ständen, von denen ein Stand nur Waren aus dem nicht täglichen Lebensmittelbedarf verkauft.

Der Standort der Dorstfelder Markthalle liegt mitten im Herzen von Oberdorstfeld, angrenzend an die Zechensiedlung Oberdorstfeld. Dieser Bereich war in seiner Geschichte immer vom Bergbau geprägt. So war auch das Leben in Dorstfeld. Man kannte sich! Man unterhielt sich mit jedem und war so immer auf dem laufenden! Dahin wollen wir wieder zurück. Wir bieten den Platz, wo Menschen wieder miteinander ins Gespräch kommen können.
Wir wollen gemeinsam mit Dorstfelder Unternehmen, die für die Gestaltung zuständig sind und einem Verbund von Händlern und regionalen Produzenten ein besonderes Einzelhandelserlebnis für den Kunden schaffen und treten mit der Überzeugung an, mit unserem Konzept einen Ort zu schaffen, an dem alle Dorstfelder Bürger wieder gerne frische Lebensmittel einkaufen.

Märkte/Markthallen im Allgemeinen

Der Lebensmittelmarkt in Deutschland ist seit Jahrzehnten durch intensiven Wettbewerb und hohen Preisdruck geprägt. Fast der gesamte Handel liegt heute in der Hand weniger Großverteiler. Sie bringen die Ware über Supermärkte und Discounter an den Endverbraucher. Selbst in der Biobranche wird immer mehr auf größere Verkaufsflächen, Verpackung und Design gesetzt. Gleichzeitig lässt sich in Deutschland ein entgegengesetzter Nachfragetrend beobachten. In anderen Ländern gab es in den vergangenen Jahren bereits tiefgreifende Veränderungen im Lebensmittelhandel: weg von den großen Lebensmittelkonzernen, hin zu regional erzeugten Produkten. Das Markt-Modell mit seinen direkt erfahrbaren lokalen Strukturen erlebt international eine Renaissance. Davon können insbesondere regionale Produzenten profitieren. Sie bieten bessere Qualität als die großen Einzelhandelsketten und können das zunehmende Interesse der Verbraucher nach Transparenz über die Herkunft Ihrer Lebensmittel besser befriedigen. Während sich beispielsweise die Wiener in der Saison bereits zu 60 Prozent mit Gemüse aus der Region versorgen steckt das Thema Regionalität in Deutschland und besonders im Ruhrgebiet noch in den Anfängen. In den ländlichen Gebieten von Dortmund und Umgebung ist es zwar üblich das Bauernhöfe eigene Hofläden betreiben, allerdings gibt es in den Stadtteilen kaum Möglichkeiten zum Kauf dieser Produkte. Das Angebot von regionalen Bauern kann durchaus vielfältiger und auch direkter sein als in der Filiale einer großen Supermarktkette, die heute fast ausschließlich auf Selbstbedienung ausgelegt sind.

Auf den Wochenmärkten in den Stadtteilen findet man mehr und mehr ein Angebot von Waren des nicht täglichen Bedarfs. Ein breites Angebot wie man es im Grundgedanken von einem Wochenmarkt erwarten würde, ist heute nur noch wenig oder nur zentral auf dem Wochenmarkt in der Stadtmitte zu finden.

Da sich jedoch das Konsumverhalten der Bevölkerung ändert, ist der Wunsch nach regionalen und frischen Produkten sehr hoch. Ebenso bilden Märkte oder auch Markthallen eine soziale Komponente. Sie bringen Menschen miteinander in Verbindung. Viele wünschen sich heute wieder ein „persönlicheres” Einkaufen, weg von großen Einkaufszentren und wieder mehr zurück zum Händler vor Ort. Die Autofreundlichkeit von großen Einkaufszentren ist auch nicht für alle Bevölkerungs­gruppen von Vorteil. Nicht nur für Ältere und in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen, sondern auch für Jugendliche und Haushalte ohne PKW, sind diese Standorte gar nicht oder nur unzureichend erreichbar und nutzbar.

Raumkonzept/Marktmodell

Große Sortimente mit erweiterter Warentiefe findet der Besucher in den Supermärkten und bei den Filialisten. Unsere Vision für die Dorstfelder Markthalle ist eine andere: Kartoffeln und Äpfel mitten in der Großstadt und doch wie aus Omas Garten.
Nebenbei erklären unsere Händler die Herkunft ihrer Waren und geben Tipps für die Verarbeitung. Es gibt die Möglichkeit für kleine Verkostungen. Unsere Händler und ihre Mitarbeiter sind jeden Tag vor Ort und somit haben die Kunden immer den gleichen Ansprechpartner. Die Markthalle ist ein Platz für alle Generationen. Im Morgengrauen Frühstückstreff der Frühaufsteher, gerne begrüßen wir aber auch alle Ausschläfer und Langschläfer. Während des Tages treffen sich die Anwohner beim täglichen Einkauf und verweilen auf ein Gespräch.
Der Wochenmarkt von Montag bis Samstag mit einem Basisangebot von Lebensmitteln für den täglichen Bedarf, ist der Grundgedanke der Dorstfelder Markthalle: Viele unserer Anbieter sind Erzeuger aus der Ruhrgebietsregion, die ihre Lebensmittel vom Ursprung bis zur Vermarktung begleiten. Andere sind Händler, die die Geschichte hinter ihren Produkten bis ins Detail erzählen können.
Es entsteht ein .täglicher Wochenmarkt” direkt im Zentrum von Oberdorstfeld. Wo immer es möglich ist, verzichten die Händler auf Plastiktüten oder unnötige Einwegverpackungen. Auch in diesem Sektor möchte die Dorstfelder Markthalle einen positiven Beitrag zu einer besseren Klimabilanz liefern. Die Kunden dürfen gerne ihre eigenen Verpackungen und Transportmöglichkeiten mitbringen.
Nebenbei bieten wir viele Dienstleistungen rund um den Einkauf: die gekühlte Lagerung der Einkäufe ab den frühen Morgenstunden und erst abendlicher Abholung für Berufstätige oder beispielsweise ein begleitender Einkauf für Senioren gehören hier dazu und das alles in einem „bezahlbaren” Rahmen. Selbst der „normale” Einkauf gestaltet sich kundenfreundlich und zukunftsorientiert. Jeder Kunde erhält bei Eintritt eine Bezahlkarte, kann die Waren am Stand der Händler direkt in seinen eigenen Einkaufskorb verpacken und muss nur einmal am Ende des Einkaufs bezahlen. Ein lästiges Vorlegen der Ware auf Kassenbänder entfällt hier gänzlich.
Dies sind nur einige Beispiele, was Sie in der Dorstfelder Markthalle erwartet!

Das Bautagebuch

Hier können Sie demnächst dem Baufortschritt folgen.

Neu – Anders – Außergewöhnlich

Wir wollen dass man sich bei uns wohl fühlt!
Als Team der Dorstfelder Markthalle freuen wir uns auf ein gemeinsames Einkaufen ab Mitte 2021!